Isabella und Edgar aus Kolumbien wollten ursprünglich keine Gemeinde gründen, sondern einfach Menschen in Not helfen. Beim Helfen erzählten sie von Jesus – und nach und nach entstand eine Gemeinde.
Aber auch der Widerstand durch die Guerillagruppen nahm zu. Als sie sich weigerten, Schutzgeld zu zahlen, begannen Drohungen und Einschüchterungen. Doch sie wichen nicht zurück. Drei Jahre lang betete Isabella jede Nacht stundenlang. „Es war ein geistlicher Kampf“, sagte sie. Ihr Gebet ermutigte auch andere, sich nicht einschüchtern zu lassen. Eine Frau sagte: „Dein Gebet inspiriert uns.“
Eines Tages standen acht bewaffnete Männer vor ihrem Haus und wollten sie töten. Mutig entgegnete Isabella ihnen: „Tut Buße oder ihr werdet sterben. Aber Gott liebt euch!“ Dann gab sie jedem eine Bibel. Die Männer gingen nachdenklich weg.
Als Isabella und Edgar erneut bedroht wurden, mussten sie fliehen. In einem von Gewalt geprägten Viertel begannen sie neu – wieder mit Gebet und der Botschaft von Jesus. Dann eskalierte die Situation erneut: Ihr eigener Schwager schoss mehrfach auf sie. Doch Gott beschützte sie: keine Kugel traf. Das war ein Wunder. Trotz allem machen sie weiter. „Wie könnten wir aufhören?“, sagte Edgar. „Es ist ein Privileg von Gott berufen zu sein.“
Bitte beten Sie mit
für die Christen in Kolumbien, die – wie Edgar und Isabella – wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Wenn Sie Christen wie ihnen helfen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende unter dem Stichwort „Kolumbien“.