Ende Dezember 2025, gingen Händler wegen der schweren Wirtschaftskrise im Iran auf die Straße. Die Proteste weiteten sich rasch aus. Mitte Januar kam es landesweit zu Massenprotesten, die von den Sicherheitskräften brutal und blutig niedergeschlagen wurden.
Zahlreiche Berichte sprechen von massiver Repression: Mehrere Zehntausend Menschen wurden verletzt, verhaftet oder getötet. Nach Angaben der iranischen Regierung kamen über 3000 Menschen ums Leben. Vermutlich waren es weit mehr. Um das Ausmaß der Gewalt zu verschleiern, schränkten die Behörden den Zugang zum Internet stark ein.
Auch Christen gerieten ins Visier der Sicherheitsbehörden. Unser Projektpartner berichtet, dass Glaubensgeschwister festgenommen und wegen ihrer geistlichen Nähe zu Israel als angebliche Spione beschuldigt wurden. Auf diesen Vorwurf steht im Iran die Todesstrafe. Zwei Christen, die wir durch unsere Projekte unterstützen, wurden im Zuge der Proteste verhaftet.
Unser Projektpartner sagt: „Die Lage im Iran ist schlimm. Doch wir Christen schauen auf Jesus Christus, der größer ist als alle Mächte dieser Welt. Wir greifen nicht zu Gewalt. Unsere Waffe ist das Gebet. Wir beten und hoffen, dass unser Land frei wird vom Mullah-Regime und unsere Glaubensgeschwister bald wieder freikommen“.
Bitte beten Sie mit
für die Menschen im Iran. Wenn Sie verfolgte Glaubensgeschwister unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende unter dem Stichwort „Hilfe für verfolgte Christen im Iran“.