Mattias Soussou aus Benin sollte als ältester Sohn einst den Götzen seiner Familie weiter opfern, wenn sein Vater einmal sterben würde. Doch das Leben von Mattias nahm eine unerwartete Wendung.
Eines Tages erklärte ihm ein christlicher Klassenkamerad das Evangelium. Zum ersten Mal hörte Mattias von einem liebenden Gott. Die Botschaft berührte sein Herz. Schließlich entschied er sich, Jesus nachzufolgen und sich vom Götzendienst seiner Familie loszusagen. Für seine Familie und Nachbarn war das unbegreiflich – ja, sogar gefährlich. Denn sie glaubten fest daran, dass die Götzen sich an ihm rächen würden. Doch sein Klassenkamerad ermutigte ihn: „Hab keine Angst vor deinen Vorfahren oder deinem Vater. Denn der, der dich ruft, ist größer als sie alle, und er kann dich vor allem retten. Sein Name ist Jesus.“
Schließlich ließ sich Mattias auf den Namen Jesu taufen. Als seine Familie davon erfuhr, reagierte sie mit Wut und Enttäuschung. Weil Mattias unbeirrt an Jesus festhielt, setze ihn sein Vater vor die Tür. Doch Gott ließ ihn nicht im Stich: Eine Pastorenfamilie nahm ihn liebevoll auf. „Meine Familie hat mich verstoßen, aber jetzt habe ich eine neue Familie. Was mir Mut macht, ist, dass Jesus selbst verspricht: ‚Ich werde dich nicht verlassen‘“, sagt Mattias dankbar.
Bitte beten Sie
für junge Christen in Westafrika, die wegen ihres Glaubens von ihren Familien verstoßen werden. Wenn Sie Christen wie Mattias unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende unter dem Stichwort „Christen in Westafrika“.