Zwischen Agavenfeldern und Maisplantagen Zentralmexikos, dort, wo sich Drogenkartelle vor staatlicher Kontrolle verbergen, leben Landarbeiterfamilien in abgelegenen Siedlungen, in den sogenannten Rancherías. Schulen oder Gesundheitsstationen gibt es kaum. Und selbst grundlegende Versorgung wie Strom oder Kanalisation ist oft nur rudimentär vorhanden. Alkoholismus, Drogenmissbrauch und Prostitution sind dort weit verbreitet.
Mutig bringt eine Gemeinde den Menschen dort die frohe Botschaft und bietet praktische Hilfe an. „Fünf Menschen haben sich bereits taufen lassen. Ihre Veränderung hat eine enorme Wirkung auf ihr Umfeld. Sie haben sich von Drogen, Alkohol und vielem anderen getrennt und leben jetzt für Jesus“, berichtet ein Gemeindemitglied.
Doch dieser neue Weg ist gefährlich. Wer mit seinem alten Leben bricht und Jesus folgt, wird von Drogenhändlern bedroht. Auch die Mitglieder der Gemeinde geraten ins Visier, während sie Gottesdienste feiern und Lebensmittel oder Kleidung verteilen. Sie erleben Druck und Drohungen. Trotzdem halten sie an ihrem Dienst fest. „Gott hat uns gezeigt, dass hier Menschen leben, die ihn kennenlernen müssen“, sagt ein Mitarbeiter. „Deshalb ist jedes Risiko es wert hierzubleiben.“
Bitte beten Sie mit
für die Christen in Mexiko, dass sie weiter mutig von Jesus erzählen. Wenn Sie solche Christen unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende unter dem Stichwort „Hilfe für verfolgte Christen in Mexiko“.